Archiv für Dezember 2010

Das ZK gibt Einkaufshinweise

Danke, liebe MZ, dass ihr vor Weihnachten den Bürgern der Stadt Zeitz noch einmal mitgeteilt habt, wo MAN einkaufen kann. Man hier, man da, MAN könnte fast glauben, der komplette Artikel sei um dieses Wort herumgebaut worden.
Auch inhaltlich ein Glanzstück sondergleichen. Was würden die Bewohner dieser Stadt nur ohne diese Zeitung machen?

Sehr preiswert und dennoch stabil gibt es sie bei MäcGeiz in der Wendischen Straße in Zeitz. Und Clarisse gab noch etwas mit auf den Weg: „Da kann doch jeder ein Geschenk haben, das nicht viel kostet, wenn man ein Bild selber malt!“

Was passiert eigentlich bei Thalia?

In der Wendischen Straße kann man gleich noch einmal Station machen. In der Thalia-Buchhandlung findet man Büchergutscheine. Die zählen zu den Geschenken, bei denen man nichts falsch machen kann, wie Daniela Knöfer findet. Sie schaute sich allerdings, wie viele andere Kunden, doch noch nach einem Buch, vielleicht auch einem Kalender für 2011 um. Und das Team um Simone Gründig stellt die Frage, ob es denn ein Geschenk werden soll, nicht von ungefähr: Man verlässt den Laden nicht einfach mit einem Buch, sondern mit einem perfekt verpackten Geschenk.

Waaaas? Verpackungen kann es doch nicht nur bei Thalia geben?!

Dieses Angebot nutzen die Kunden auch bei Enzmanns in der Kalkstraße gern. Eine Geschenkempfehlung sind hier noch Schutzengel in verschiedenen Preislagen. Hölzerne Duftkugeln, Baumschmuck oder Kerzen sind aber auch zu finden. Die Verpackungen, die Ines Enzmann zaubert, bezeichnet mancher Kunde schon als Geschenk, vor allem, wenn man selber nicht so geschickt ist oder keine Zeit hat.

Und was gibt es sonst noch in Zeitz?

Wenn es noch ein Spielzeug sein soll, lohnt der Weg in die Zeitzer Geschäfte. Sicher ist manches mittlerweile ausverkauft, doch vielleicht findet sich ja zum Beispiel bei Rüdiger Höfer am Roßmarkt doch noch eine Weihnachtsüberraschung. Wer noch ein richtiges Weihnachtsgeschenk sucht, dem kann Höfer noch einen Kettenbagger anbieten, aber auch Experimentierkästen, wie zum Beispiel „Kristalle züchten“ sind noch im Angebot. Auch hier findet man noch Geschenke unter zehn Euro.

Na dann. Sonst noch was?

Ein guter Tipp ist auch der Globus-Markt in Theißen. Nicht nur, dass Kunden hier ein komplettes kleines Warenhaus-Angebot finden, es gibt auch zahlreiche fertig verpackte Weihnachtsgeschenke aus verschiedenen Bereichen. Und selbst, wenn jemand gar nicht weiß, was er nehmen soll: Ein Kasten Pralinen oder eine Flasche Sekt können durchaus auch ein passables Geschenk sein. Das fand am Mittwoch auch Rüdiger Schneider. „Manchmal ist es ja wirklich schwierig, also habe ich mich für Schokolade entschieden und kaufe noch eine Orchidee oder etwas anderes Blühendes dazu.“ Das konnte er gleich in Theißen erledigen.

Last but not least:

Orchideen, Weihnachtstulpen oder eine stattliche Grünpflanze lassen bestimmt manches Herz höher schlagen. Zahlreiche Blumengeschäfte in der Stadt bieten es an. Tulpen und Orchideen gibt es bei Blume 2000, Sträuße werden bei Schmelzers in der Brüderstraße zum Hingucker. Doch auch im Kaufland in der Hainichener Dorfstraße hält Blumen-Rauschenbach eine große Auswahl bereit, darunter auch kreative weihnachtliche Gestecke.

Puuuh. Ich hoffe auf eine Fortsetzung der Serie „Entmündigung in kleinen Schritten“. Spätestens zu Silvester muss die MZ noch einmal einen Artikel über fachgerechten Umgang mit Böllern schreiben. Ansonsten kommen ganz viele Zeiter_innen am 03.01. ohne Hände auf Arbeit oder müssen die ALG II Anträge mit dem Mund ausfüllen.

Politischer als gedacht: Antispeziesisten unterwandern die „Super Sonntag“

Tiere gehören einfach nicht unter den Weihnachtsbaum. Kleine Kinder verlieren schnell das Interesse an ihnen und dann sind ältere Geschwister oder die Eltern gefragt. Ein Tier kann man nicht in die Ecke stellen. Je nach der Art lebt das Tier als Familienmitglied drei bis zwanzig Jahre oder sogar länger mit im Haus. Darüber muss sich jeder im Klaren sein.

Hört, hört! Voraus ging dieser Erläuterung folgende melodramatische und hoffentlich fiktive Geschichte (sonst komm ich heute nicht in den Schlaf, wenn das wahr sein sollte):

„Mein Kind hat sich doch aber so sehr einen Hund gewünscht“, sagt Claudia E. als Entschuldigung, als sie den Schäferhund-Mischling „Rex“ in ein Tierheim im Burgenlandkreis bringt. Ihr sechsjähriger Sohn war auch ganz begeistert, als der kleine tapsige Welpe an den Geschenken herumschnupperte. Die Aufregung war für ihn wohl so groß, dass er gleich ein kleines Geschäft an der Schrankwand erledigen musste. Auch die zwei Weihnachtsfeiertage und die restlichen Ferientage gab es keine Probleme. Aber als nach dem Jahreswechsel der Alltag einzog, da musste „Rex“ allein bleiben, die Eltern gingen auf Arbeit und das Kind in die Schule. Der Welpe suchte sich sein Spielzeug selbst, knabberte Schuhe an, kratzte an der Tür und hinterließ hier und da ein Pfützchen. Schnell wurde erkannt, dass der Hund wieder abgeschafft werden muss. Und so landete „Rex“ wieder im Tierheim.

Was tun? Ganz so streng wollen die Aktivist_innen der Ortsgruppe „Frühstück auf Augenhöhe mit Panda Bobby“ dann doch nicht sein und geben nützliche Hinweise:
1.

Die Weihnachtszeit ist die schlechteste Zeit, um sich für ein Tierkauf zu entscheiden. Gerade mit Hunden macht es viel mehr Spaß im Frühling in der Natur herumzutollen und sie so an das tägliche Gassigehen zu gewöhnen.

2.

Bei Hamstern sollte man bedenken, dass die Tiere nachtaktiv sind und den Tag verschlafen.

3.

Ein Tier zu haben, bedeutet nicht nur Spaß zu haben, es muss auch Verantwortung übernommen werden.

Diese drei Säulen bilden das Fundament einer ausgewogenen und intensiven Beziehung zum Tier. Danke, Super Sonntag!

Schön war die Zeit(z) – Jahresrückblick 2010. Teil 3: Schwarzbiernacht







Schön war die Zeit(z) – Jahresrückblick 2010. Teil 2: Bikertreffen

Brumm-brumm, knatter-knatter…








Schön war die Zeit(z) – Jahresrückblick 2010. Teil 1: WM

Deutschlaaaaand, Deutschlaaaaaand…