Zeitz ist frei von Nazis!

In Zeitz gibt es keine Nazis. Nur Müll im Gebüsch. Warum es keine Nazis gibt? Weil selbst die NPD in Zeitz das Elend nicht nur beim Namen nennt, sondern gleich auf Plakate druckt:

Das Elend trägt also den deutschen Namen Kasprzyk. Hier Privat-Aufnahmen des Elends:

(Hallo Zeitz sagt: uiuiuiui.)

(Schlecht-Wetter-Elend)

„Nur wer das Elend sieht, es beim Namen nennt, kann es auch beseitigen.“ Hallo Zeitz sagt: „Zu Befehl!“

Sex, Sex, Sex. Das ist alles woran sie denken. Na? Wie geht’s uns denn, Herr Oberbürgermeister?

Jetzt mal ernsthaft: Dem Zeitzer an sich fällt, Tag ein, Tag aus, nicht sonderlich viel ein, außer regelmäßig die Furche nachzuziehen. Der OB ein passionierter Swinger, die Zucker-Königin eine Nymphe vor dem Herren. Beweisfoto vom neuerlichen Zuckerfest:

Reizüberflutung überall, das Fest eine Ansammlung von rolligen Umlandpommeranzen:


Die, die leer ausgingen hatten trotzdem ihren Spaß.

Andrea Wolf (l.) und Karin Plügge aus Kayna sorgten dafür, dass Zucker Zuckerwatte wurde. (FOTO: HARTMUT KRIMMER)

Die Innnestadt von Zeitz verwandelte sich zum zweiten Zuckerfest in eine einzige Partymeile mit mehreren tausend Besuchern. (FOTO: HARTMUT KRIMMER)

Gerd Christian sang im großen Festzelt natürlich auch seinen großen Hit «Sag ihr auch». (FOTO: HARTMUT KRIMMER)

Die Fans von Gerd Christian feierten ihren Star und drängten sich im und am Zelt. (FOTO: HARTMUT KRIMMER)

„Maul!“


…denkt sich Oberbürgermeister Volkmar Kunze. Selber Schuld, wer dem Volk lieber auf selbiges schaut als haut.

„Was wird aus der Baugrube am Schützenplatz?“ „Was kann man tun, damit ältere Menschen abends nach Kulturveranstaltungen im Schlosskomplex sicher nach Hause kommen?“ „Wie geht es weiter mit der Innenstadt? – drei von vielen Fragen, die Leute loswerden wollen.

In der pulsierensten Stadt des Ostens ist es nachts brandgefährlich, vor allem für die kulturell schwerst interessierte Rentnerszene.

Und immer wieder die Forderung nach mehr Ordnung und Sauberkeit in Zeitz, nach gepflegten Grünanlagen und Gehwegen ohne Stolperfallen, nach Bänken in Parks und nach Papierkörben.

Kann man gar nicht oft genug fordern. Die neue Bürgerwehr wird das schon richten, unterstützt natürlich durch die Hallo Zeitz!-Redaktion.
Eine Drohung zum Schluss:

Fragen und Sorgen, die in den Notizblock des Redakteurs wandern und demnächst eine Rolle spielen werden in der Zeitzer Lokalausgabe der MZ

Knüppel aus dem Sack

Braucht Zeitz eine Bürgerwehr?

Einbrüche und Vandalismus nehmen zu. Kann bürgerschaftliches Engagement diese Entwicklung eindämmen?

Hallo Zeitz holt schon mal die Keulen raus und beantwortet die Frage treffsicher mit: Normal.

Burn, motherfucker_in, burn


Großer Menschenauflauf im kleinen Würchwitz. Die Laienspieler von Kayna luden am Freitagabend zum Schauspiel ein und führten im Rahmen des Kleefestes den legendären Hexenprozess der Eva Geißler von 1570 auf.

Würchwitz ist seit der Kreisgebietsreform nun offiziell Teil von Zeitz, wir sehen uns als Redaktion daher verpflichtet, auch die Suburbs zu betreten. Wird einem schließlich ja auch was geboten.

Die hübsche Hexe Carolin Prescher (sie spielte die Hauptrolle der Eva Geißler) flog ein, braute am offenen Feuer ein mystisches Mal aus Spinnenbein und Schneckenschleim, Hamsterdreck und Menschenblut. Kurz darauf folgte eine tolle Tanzeinlage, wo sich Teufel und Hexen ein Stelldichein gaben.

Stelldichein? Haben wir was verpasst? Zugegeben, wir waren wie alle anderen auch sternhagelvoll, aber der amoröse Teil des Abends ging scheinbar komplett an uns vorbei. Und wo war eigentlich Zucker-Susi? Sie wäre für die Hauptrolle der Hexe doch prädestiniert gewesen, allein schon wegen der roten Haare. Auf dem Kopf.

Lutz (Fips) Fleischer mimte jenen Räuber, der sich in die Hexe verliebt hatte.“Spielen Sie mal eine Bettszene mit einer anderen, wenn Ehefrau und Tochter alles mitbekommen. Die wissen gar nicht, was sie mir mit der Rolle angetan haben“, erzählte er. Doch im Theaterstück lief alles glatt. Immer wieder gab es spontanen Beifall und unterstützende Rufe.

Okay, das waren dann wohl doch wir. Naja, zurück zur Historie:

Die Geschichte ist schnell erzählt: Die Räuberbande plünderte und mordete rund um Zeitz, so dass kein Weg mehr sicher war. Die Dorfbewohner unterdessen waren der Bande auf die Schliche gekommen, legten sich auf die Lauer und verrieten sie. Schließlich wurde den Räubern der Prozess gemacht. Um die eigene Haut zu retten, beschuldigten die Räuber Eva Geißler der Hexerei, und so wurde sie zum Tode verurteilt.

Super! Endlich einmal Geschichte, die griffig ist. Doch damit war der Abend noch lange nicht im Ziel.

Am Ende wurde ein großer Scheiterhaufen entzündet. Die Hexe ging in Flammen auf und das Volk feierte. So vermischten sich Zuschauer und Akteure zu einer großen Party, und es wurde eine lange Nacht.

erinnert sich die MZ dankenswerter Weise für uns. Beklemmend, bei einer solchen Veranstaltungen einen Filmriss zu erleiden, trotzdem schien alles wie immer gewesen zu sein in Würchwitz, diesmal wurde halt zur Abwechslung eine Hexe verbrannt.




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